Arbeitsweise

Ist das was für mich?

Meine Tochter (damals 8) hat diese Liebesgeschichte mit Steinen aus unserem Garten geschrieben.

Ich arbeite mit erwachsenen Paaren und Einzelpersonen in meinem Praxisraum in Uster, (Züri Oberland, Schweiz) oder virtuell über zoom, auf Deutsch oder Englisch. Mein Thema sind wichtige Beziehungen: Vor allem zwischen Liebespartnern. Aber auch Beziehungen von Eltern zu Kindern, zu Freunden und Geschwistern, zu Zuhörern/Lesern, und mit Kollegen/Mitarbeitern.

Mut, Kreativität und Ausdauer haben Sie. Ich gebe Ihnen Orientierung, Werkzeug und neue Möglichkeiten.

Wir entdecken Ihre Wahrheit, damit Sie diese leben und aussprechen können während Sie Ihre Verbindungen stärken oder ändern. Übergeordnetes Ziel ist dabei ein inspiriertes und erfülltes Leben in persönlicher Integrität und Eigenverantwortung.

Hier sind einige typische Fragen und Themen, die meine Klienten mitbringen:

  • Kann ich ich sein, wenn Du Du bist?
  • Soll ich gehen oder bleiben?
  • Können wir uns wiederfinden? – Partnersuche in der Beziehung.
  • Geborgenheit und Abenteuer – ist das möglich?
  • Muss ich einsam verheiratet bleiben?
  • Wird aus Leidenschaft zwangsläufig kalte Asche?

Meine Methode: Zwischenmenschliche Intelligenz

Zwischenmenschliche Intelligenz basiert auf Bindungstheorie, Neurobiologie und Kommunikationsforschung. Im therapeutischen Coaching setzen wir kurzfristige Ziele, an denen wir orientiert bleiben. Wenn nötig gehen wir in die Tiefe, um diese zu erreichen.

Bindungstheorie

Unsere ersten Bindungen beeinflussen wie wir später nach Nähe und Ausdruck streben. Stan Tatkin hat dazu von “Inseln”, “Wellen” und “Ankern” gesprochen.

Insel-Typen ziehen sich zurück, wenn Spannung in der Luft liegt. Sie versuchen durch Ruhe und Einkehr wieder zu sich finden. Wellen gehen aktiv auf die Suche: Sie können dann schon mal als Brandung gegen die Insel anlaufen. Ihre Stärke: Sie kennen Ihr Bedürfnis nach Nähe.

Ein bisschen Anker sind wir alle, besonders wenn es uns gut geht, unsere Bedürfnisse gedeckt sind und unser Herz offen bleibt, während wir mit unserem Partner nach Lösungen suchen. Dann können wir Zuversicht ausstrahlen, ohne uns selbst zu leugnen, und Mut und Kreativität zugunsten unserer Beziehung einsetzen.

Neurobiologie

Interpersonelle Neurobiologie beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Menschen auf der Ebene unsere Nervensysteme. Auch unterhalb unserer bewussten Wahrnehmung beeinflussen uns die Signale des anderen. Das nennt Stephen Porges Neurozeption. Unser Gehirn reagiert auf Reize ohne das wir es sofort merken. Die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung hilft uns, unsere Reaktionen zu verstehen, und mit ihnen umzugehen. Wenn Partner dies füreinander tun, nennt man das Ko-Regulation.

Es ist erstaunlich, wie sensibel wir auf andere Menschen reagieren, und wie sehr das nicht.gesagte beeinflusst, was wir hören. Tonfall, Körpersprache, Wortwahl… Schnell geht einem Redner das Publikum verloren. Das gilt im miteinander zuhause, sowie auf der Bühne. Wichtig ist, dass wir es merken, und wissen, wie wir damit umgehen. Wieder Aufmerksamkeit und Offenheit gewinnen. Wenn wir von einem gestressten Partner liebevollen Verhalten verlangen, werden wir oft enttäuscht. Dann erkennen wir einander nicht wieder. Genau wie Kinder kooperieren Erwachsene, wenn sie sich sicher, gesehen, getröstet und unterstützt fühlen.

Kommunikationsforschung

Welche Worte sind Reizworte? Was geniessen wir noch mehr als Lob? Wie kann ich liebevoll Grenzen setzen? Wie setze ich mich für meine Bedürfnisse so ein, dass mein Partner “ja!” sagen will?

Hierzu gibt es jede Menge praktische Methoden. Sie sind einfach zu verstehen, und sie sind schwer anzuwenden, nicht nur weil wir mit unseren Gewohnheiten kämpfen. Auch tiefe Widerstände treten auf. Diese können erkannt und gelöst werden, und wir lernen liebevoll, ehrlich und stark zu sprechen. Das geht nicht ohne Mut, Ausdauer und Kreativität. Und vor allem: Übung.

Präsenzzentriertes Coaching

Der Ansatz meiner Arbeit nennt sich “Päsenzzentriertes Coaching” (The Relationship School®). Dieser Ansatz nutzt die Tatsache, dass jeder Moment abbildet, was scheinbar fehlt. In der Gegenwärtigkeit erfahren wir was ist und was wir brauchen. Dazu nutzen wir die Körperwahrnehmung, und die genaue Wahrnehmung des Beziehungsraumes “zwischen uns”.

Auch wenn wir uns gelegentlich mit der Vergangenheit beschäftigen, bleiben wir im gegenwärtigen Moment verankert, da unsere Erfahrung, inklusive unserer Erinnerungen, aus unserem Körper entsteht. Wir befinden uns immer im Spannungsfeld zwischen sein und tun, zwischen wahrnehmen und verändern, akzeptieren und streben. Dieses Spannungsfeld ist ein lebendiger Raum zwischen Kollaps und verkrampftem Kampf, in dem Sie Ihre Kreativität und Ihre Ressourcen voll ausschöpfen können.

Wie wir uns verhalten, ändert die Gegenwart des gesamten Systems: meine, deine, unsere. Hierin liegt mehr Gestaltungskraft als in den endlosen und ermüdenden Versuchen, den Anderen zu ändern.